„Baymax“ Sweet Table – Toffifee-Cupcake

ÖGB Flagge

CollageIch bin ein RIESEN Disney- und Animationsfilm-Fan. Das kann man leicht daran erkennen, dass ich, seit ich denken kann, jeden einzelnen Disneyfilm im Kino gesehen habe (ohne Ausnahme!) und sich unter meinen „Top 10 Lieblingsfilmen“ exakt ein einziger Nicht-Animationsfilm befindet. Außerdem steck ich bei Trivial Pursuit Disney jeden mit Leichtigkeit in die Tasche und kann die wichtigsten Lieder dem dazugehörigen Film zuordnen und immer noch mitsingen :-). Und als 2012 Lorax in die Kinos kam, war ich so begeistert, dass ich mir sofort die DVD aus dem USA-Urlaub mitnahm (die man bei uns aber leider nicht abspielen kann :-() und mein Freund mir eine aus Südafrika mitbringen musste – weshalb ich jetzt mit der Special Edition 3 verschiedene Versionen zuhause habe. 😀

Ich wollte schon immer einmal einen passenden Sweet Table zu einem Animationsfilm kreieren und nahm nun den Film „Baymax – Riesiges Robuwabohu“ glatt zum Anlass mich auszutoben. Und nun kann ich euch voll Stolz meine Toffifee-Cupcakes, Alles-Kokosnusstorte und Marshmallowfiguren im „Baymax“-Style zeigen! 😀

Und beginnen möchte ich mit diesen süßen „Baymax“-Tofifee-Cupcakes:

IMG_3522Der Cupcake besteht aus einem Schoko-Haselnuss-TeigIMG_3540 mit einem Toffifee in der Mitte und einer Karamel-Buttercremehaube.

Lasst das Backen beginnen!

Für den Teig (ergibt ca. 12 Cupcakes) benötigt ihr:

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Bitte die Buttermilch dazudenken – die hab ich versehentlich auf der Anrichte stehen lassen. 😦
  • 100g Kristallzucker
  • 100g Butter, weich
  • 2 Eier, M
  • 1 Prise Salz
  • 100g Buttermilch
  • 70g Mehl
  • 50g Haselnuss, gemahlen
  • 20g Kakaopulver, ungesüßt
  • 5g Backpulver
  • 100g Vollmilchschokolade, geschmolzen
  • 12 Toffifee

Wenn alle Utensilien und Zutaten bereit liegen, solltet ihr zuerst euren Ofen auf 180°Celsius Umluft (200°Celsius Ober- und Unterhitze) vorheizen und eure Muffinform mit 12 Muffinförmchen auslegen.

Zuerst werden die Zutaten auf 4 Schalen aufgeteilt:

  1. Butter und Zucker in eine Schüssel geben.
  2. Die Eier, Salz und Buttermilch in eine zweite Schale.
  3. In der dritten Schale Mehl, gemahlene Haselnüsse,  Kakao- und Backpulver vorsichtig vermengen
  4. und in der vierten Schale die Schokolade schmelzen.

Nun die Butter und den Zucker rühren bis die Masse luftig und blass ist. Die Eier verquirlen und zur Buttermischung geben. Alles glatt rühren! Anschließend die Mehlmischung beigeben und abermals glatt rühren. Zuletzt die geschmolzene Schokolade hinzufügen und alles zu einem schönen Teig verrühren.

IMG_3361Die Cupcake-Förmchen zu 2/3 mit Teig füllen und dann ein Tofifee in die Mitte drücken. Backt die Cupcakes für ca. 20 Minuten.

Stäbchenprobe: Ein Zahnstocher sollte sauber aus dem Cupcake kommen, ein paar kleine Krümel sind aber erlaubt. Dann sind die Cupcakes fertig!

Für den Karamel-Sirup (optional!) benötigt ihr:

  • 90ml Wasser
  • 90g Zucker
  • 1/2TL Vanilleextrakt

IMG_337640ml Wasser und den Zucker zum Kochen bringen. Ab und an umrühren! Wenn der Sirup eine schöne gelblich-bräunliche Farbe hat (=karamellisiert), den Topf vom Herd nehmen und vorsichtig die restlichen 50ml Wasser dazugeben. Den Topf zurürck auf die Herdplatte stellen und durchgehend rühren bis Sirup entsteht. Beiseite stellen!

Zuletzt die Vanille in den leicht erkalteten Sirup rühren und die noch warmen Cupcakes großzügig mit Sirup bestreichen!

Für die „Baymax“-Fondant-Topper benötigt ihr:

  • 100g weißen Fondant
  • schwarzer Lebensmittelfarbstift (oder Royal Icing oder Schokolade)

IMG_3386Den Fondant weich kneten und mit einem Silikon-Ausrollstab oder der Nudelmaschine ausrollen. Mit einem runden Ausstecher, der den selben Durchmesser wie eure Cupcakes haben oder eine Spur größer sein sollte, 12 Kreise ausstechen. Dann mit dem Ausrollstab die 12 Kreise ibaymax kopfn eine leicht ovale Form bringen (Baymax-Kopf ist nämlich oval) und kurz antrocknen lassen. Zuletzt mit dem Lebensmittelfarbstift das Gesicht (2 schwarze Ovale mit einem Verbindungsstrich) aufmalen.

Die Topper einige Stunden trocknen lassen.

Tip: Die Topper am besten schon ein paar Tage vorher machen!

Für die Schweizer-Buttercreme benötigt ihr:

  • 220g ZuckerIMG_3402 dt
  • 80g Wasser
  • 80g Schlagobers
  • 3 Eiweiß, M
  • 200g Butter
  • 1/2TL Vanilleextrakt

!Achtung!: Herstellung erfordert leistungsstarken Handmixer und kräftigen Handmixerbediener 😉 bzw einen Standmixer.

Zuerst stellen wir den dickflüssige Karamellsirup her, der unserer Buttercreme den Geschmack gibt.

Dazu 2/3 des Zuckers (150g) mit dem Wasser in einem Topf erhitzen und kochen bis die Mischung eine gelblich-bräunliche Farbe bekommt. Dann den Schlagobers beigeben und rühren bis sich alles gut verbunden hat.

IMG_3406Nun geht es ans Herstellen der eigentlichen Creme.

Über dem Wasserbad die 3 Eiweiße und den restlichen Zucker (70g) langsam bis auf 60°C erwärmen. Dabei mit einem Schneebesen nur leicht rühren. Sobald sich die Masse heiß anfühlt und man keine Körnchen mehr spürt, wenn man die Masse zwischen 2 Finger verreibt, kann man die Mischung in den Standmixer transferieren.

Das Eiweiß im Standmixer schlagen bis sich die Schüssel von außen nicht mehr heiß anfühlt und der Schnee komplett steif ist (ca. 5-8 Minuten).

IMG_3415Nun die weiche Butter, die so kühl wie möglich sein sollte (heiße Butter=rinnige Creme), in kleinen Stückchen zum Schnee geben und dazwischen immer gut verrühren. Es ist ganz normal, dass die Creme zwischenzeitlich etwas flockt und wie Ricotta aussieht – einfach weiterschlagen!

Wenn die gesamte Butter beigemengt ist und die Buttercreme wieder glatt ist, kann man den Vanilleextrakt und den Karamelsirup beigeben und die Buttercreme erneut glatt rühren.

Die Buttercreme mit einem Palettenmesser auf den ausgekühlten Cupcakes verteilen und den Fondant-Topper darauf platzieren und sanft andrücken. Fertig!

IMG_3519Dies war mein erster Versuch Schweizer-Buttercreme herzustellen. Sie ist deutlich heller als Amerikanische-Buttercreme und weniger süß. Die Textur wird als samtig-weich und zart beschrieben – ich empfinde sie als seifig. :-/ Außerdem ist die Zubereitung deutlich aufwendiger (vor allem, wenn man keinen Standmixer besitzt).

Ich bin nicht allzu begeistert von dieser Buttercreme. Zwar spürt man die seifige Konsistenz in Kombination mit dem Gebäck nicht mehr durch, aber auch der Geschmack kann mich nicht überzeugen. Ich bleibe dann vorerst doch lieber bei meiner Amerikansichen Buttercreme, werde demnächst aber auch einmal die anderen Buttercremearten (Deutsch und Französisch) probieren.

Probiert diese Butterecreme am Besten selbst aus und lasst mich wissen, was ihr denkt!

ALTERNATIV: Für die Amerikanische-Buttercreme benötigt ihr:

  • 150g Butter, weich
  • 250g Staubzucker, gesiebt
  • 1/2TL Vanilleextrakt
  • 3El Weichkaramel (Dulce de Leche)

Weichkaramel kann man fertig kaufen (zB Merkur), herstellen indem man eine Dose gesüßte Kondensmilch für ca. 3 Stunden in einem Topf leicht köcheln lässt oder den Karamellsirup wie oben beschrieben von Grund auf selbst macht.

Die Butter und den gesiebten Zucker luftig-blass rühren. Vanille und Weichkaramel unterrühren.

Ich wünsch euch gutes Gelingen und noch einen backtastischen Tag,

Euer Backdirndl

 

REVIEW: Am letzten Freitag (6.2.2015) war ich mit meinem Freund endlich „Baymax“ im Kino! Den ersten Trailer hatte ich schon ein Jahr zuvor gesehen und mich tierisch auf diesen Film gefreut…

kartenBewaffnet mit „Baymax“-Toffifee-Cupcakes und Marshmallow-„Baymaxen“ sowie einem Eimer Popcorn (man lässt sich ja nicht lumpen :-D) saßen wir gespannt im Kino.

Der Kurzfilm „Feast“ war schon unglaublich süß. Es geht um einen Boston Terrier, der seine Liebe für Menschenessen überwindet, um seine Treue gegenüber seinem Besitzer zu beweisen. Also, wenn da mal nicht die Verkaufszahlen der Bostson-Terrier-Züchter ins unendliche steigen! ❤

Nun aber zum eigentlichen Hauptfilm!

Der Film ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil gleich mehrere Schicksalsschläge den Beginn äußerst tragisch gestalten und man sich mit der Titelfigur Hiro Hamada, einem asiatischen Jungen, der mit 14 Jahren bereits auf die Uni geht, nur schwer identifizieren kann. Als jedoch der knuddelige Roboter Baymax ins Spiel kommt, nimmt der Film Fahrt auf und kann neben etlichen Lachern („Ich bin nicht sehr schnell.“) auch noch mit einer überraschenden Wendung und einem unerwarteten Ende auftrumpfen.

Ich bin begeistert – einige der Witze bringen mich noch jetzt zum schmunzeln und der Fauststoß ist bei uns zu einem Running-Gag geworden.

Die Charaktere bleiben zwar unterentwickelt und die Moral von der Geschichte ist auch etwas plump („Heilen statt Schaden“), aber der Fokus auf Baymax und seine Witze machen das locker wieder wett.

Zum Glück ist das Ende auch quasi schon der Trailer für die Fortsetzung und so hoffe ich 2016 auf „Baymax 2“.

Fazit: Liebenswert und unheimlich lustig ist „Baymax“ ein klarer Anwärter auf den Titel bester Animationsfilm 2015!

4 von 5 Fausttößen

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5 Gedanken zu “„Baymax“ Sweet Table – Toffifee-Cupcake

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